Die Kreditkarte von der Tankstelle ist genau genommen eine Prepaid-Karte: Du kaufst sie für ca. 5-10 € direkt an der Kasse, lädst sie online mit Guthaben auf und kannst danach überall zahlen, wo Kreditkarten akzeptiert werden — ganz ohne Bonitätsprüfung, dafür meist mit höheren Gebühren als bei einer regulären Kreditkarte.
Kreditkarte von der Tankstelle — gibt es das wirklich?
Nicht im klassischen Sinne: Bei der Kreditkarte von der Tankstelle handelt es sich um Prepaid-Karten, die du direkt an der Kasse eines Tankstellenshops erwirbst. Anders als bei einer regulären Kreditkarte ist die Karte erst nach dem Aufladen eines Guthabens nutzbar. Nach dem Kauf registrierst du sie online und kannst sie danach wie eine normale Kreditkarte einsetzen — im Internet, im Geschäft oder auf Reisen.
Kauf und Aktivierung — so funktioniert's
Karte kaufen
Direkt an der Kasse eines Tankstellenshops, Kosten liegen je nach Anbieter meist zwischen 5 und 10 Euro.
Online registrieren
Auf der Webseite des Anbieters persönliche Daten eingeben — meist inklusive einer Identitätsprüfung, damit die Karte nur von dir genutzt werden kann.
Guthaben aufladen
Per Überweisung, PayPal oder anderen angebotenen Zahlwegen — üblich sind Beträge zwischen 10 € und mehreren Tausend Euro.
Karte nutzen
Sobald aufgeladen, überall einsetzbar, wo Kreditkarten akzeptiert werden — online wie stationär, ganz ohne weitere Wartezeit.
Für wen macht eine Prepaid-Kreditkarte Sinn?
Meistens kommst du mit einer regulären Kreditkarte langfristig kostengünstiger weg. Der wesentliche Vorteil der Tankstellen-Prepaidkarte ist die sofortige Verfügbarkeit direkt nach dem Kauf — ganz ohne Antragsprozess bei einer Bank. Auch bei schlechter Schufa ist sie interessant, da keine Bonitätsprüfung erfolgt. Wer dennoch mehr Funktionsumfang möchte, findet in unserem Kreditkarten-Vergleich auch Angebote, die trotz eingeschränkter Bonität infrage kommen.
Nachteile einer Kreditkarte von der Tankstelle
- Gebühren: Aufladen, Auslandsnutzung oder Bargeldabhebung sind bei vielen Anbietern kostenpflichtig.
- Begrenztes Guthaben: Das Ausgabelimit ist durch die Aufladesumme gedeckelt — bei größeren Ausgaben ein Nachteil.
- Kein Kreditrahmen: Du gibst ausschließlich bereits aufgeladenes Geld aus, ein Verfügungsrahmen entfällt.
- Keine Bonusprogramme: Cashback oder Vielfliegerprogramme, wie sie reguläre Kreditkarten oft bieten, fehlen meist komplett.
Bessere Alternativen im Vergleich
Wer nicht zwingend die sofortige Verfügbarkeit benötigt, profitiert bei Online-Anbietern häufig von deutlich besseren Konditionen — etwa kostenloser weltweiter Kartenzahlung oder gebührenfreien Bargeldabhebungen.
Häufig gestellte Fragen
An welchen Tankstellen sind Prepaid-Kreditkarten erhältlich?
An vielen großen Tankstellenketten wie Aral, Shell, Esso, Avia und Jet — meist Karten namhafter Anbieter wie Visa oder Mastercard. Die Verfügbarkeit kann je nach Standort variieren, ein kurzer Anruf vorab schafft Klarheit.
Wie lade ich meine Prepaid-Kreditkarte auf?
Je nach Anbieter direkt an der Tankstelle, per Banküberweisung oder über eine App bzw. ein Online-Portal des Kartenanbieters.
Kann ich mit der Prepaid-Kreditkarte Geld abheben?
Ja, in der Regel möglich, allerdings fallen dafür meist Gebühren an, die je nach Anbieter und Land unterschiedlich ausfallen.
Kann ich die Karte wieder aufladen, oder ist sie einmalig?
Es gibt beide Varianten: wiederaufladbare Karten lassen sich beliebig oft neu befüllen, Einmalkarten werden nach Verbrauch des Guthabens entsorgt.