Alle Angebote im Überblick — Konditionen und Extras auf einen Blick.
Eine Kreditkarte zu beantragen ist meist in wenigen Tagen erledigt, die Karte selbst kommt in der Regel innerhalb von 14–30 Werktagen bei dir an. Für die meisten Karten solltest du drei Grundvoraussetzungen mitbringen: eine gute Bonität, ein Mindestalter von 18 Jahren und einen nachweisbaren Wohnsitz in Deutschland. Erfüllst du diese Kriterien nicht, ist eine Prepaidkarte meist trotzdem möglich, da hier üblicherweise keine Bonitätsprüfung nötig ist.
Überlege dir vorab, wofür du die Karte hauptsächlich nutzen willst und welche Konditionen und Extras dir wichtig sind. Unser Vergleich oben hilft dir, die relevanten Unterschiede auf einen Blick zu sehen.
Über den „Zum Anbieter"-Button gelangst du direkt zum Antragsformular. Abgefragt werden meist persönliche Daten, Einkommen und Familienstand. Nach dem Absenden prüft die Bank deine Bonität — das Ergebnis erhältst du in der Regel per E-Mail.
Je nach Anbieter läuft die Identifikation per Postident (Ausdrucken, Unterschreiben, in der Postfiliale bestätigen) oder per Video-Ident bequem von zu Hause aus. Danach wird der Vertrag entweder direkt oder per E-Signatur abgeschlossen.
Die Karte kommt per Post — sobald deine Vertragsunterschrift beim Anbieter eingegangen ist, ist sie meist bereits aktiviert. Bei manchen Banken musst du sie zusätzlich einmal in der App oder im Online-Banking freischalten.
Kostenlose Kreditkarten verzichten auf eine Jahresgebühr, dafür können an anderer Stelle Kosten entstehen — zum Beispiel bei Zahlungen in Fremdwährung. Karten mit fester Jahresgebühr verzichten dafür oft komplett auf weitere Kosten. Es lohnt sich, nachzurechnen, ob sich die höhere Grundgebühr für dich wirklich rechnet.
Nutzt du bei einer "echten" Kreditkarte die Teilzahlungsfunktion (Revolving), berechnet die Bank Zinsen auf den offenen Betrag — bei manchen Anbietern über 20 % effektiver Jahreszins. Unser Tipp: Stelle, wenn möglich, die monatliche Rückzahlung auf 100 %, dann fallen keine Zinsen an.
Beim Abheben am Automaten können sowohl vom Kartenanbieter als auch vom Automatenbetreiber Gebühren anfallen — meist wirst du im Abhebeprozess darauf hingewiesen und kannst noch abbrechen. Außerhalb der Eurozone kommt häufig noch eine Fremdwährungsgebühr hinzu.
Im Alltag werden fast alle Zahlkarten als „Kreditkarte" bezeichnet — dabei unterscheiden sich die Kartentypen deutlich in Funktionsweise und Nutzung. Bevor du vergleichst, lohnt sich ein Blick darauf, welcher Typ zu dir passt.
Die moderne Nachfolgerin der Girocard: fest mit deinem Girokonto verknüpft, Ausgaben werden direkt abgebucht. Vorteil: kein Verschuldungsrisiko, automatischer Einzug. Nachteil: keine Kautionsfunktion, meist weniger Zusatzleistungen als „echte" Kreditkarten.
Du erhältst einen Verfügungsrahmen, den du dir beim Anbieter leihst. Alle Ausgaben werden gesammelt und am Ende der Abrechnungsperiode in Rechnung gestellt — mit der Option, den Betrag in Raten zurückzuzahlen. Vorteil: flexible Rückzahlung, oft bessere Konditionen. Nachteil: Zinsen bei Teilzahlung, Verschuldungsrisiko.
Sammelt wie die Kreditkarte alle Ausgaben, zieht den Gesamtbetrag aber einmal monatlich vollständig vom hinterlegten Girokonto ein — das kann auch bei einer anderen Bank liegen. Vorteil: ein Monat zinsfreier Aufschub, Kautionsfunktion. Nachteil: die Charge-Funktion muss bei manchen Anbietern manuell eingestellt werden.
Muss vor der Nutzung aufgeladen werden, Ausgaben werden sofort vom Guthaben abgezogen. Vorteil: volle Kostenkontrolle, meist keine Bonitätsprüfung nötig. Nachteil: keine Kreditfunktion, teilweise Gebühren für Aufladung oder Nutzung.
Kreditkarten ohne Jahresgebühr kannst du bedenkenlos ungenutzt liegen lassen. Prüfe aber, ob die Gebührenfreiheit an einen Mindestumsatz gebunden ist — sonst können ohne aktive Nutzung doch Kosten entstehen.
Sie funktioniert als Zahlungsmittel, bei dem nicht sofort Geld von deinem Konto abgebucht wird. Stattdessen leiht dir der Anbieter den Betrag bis zu einem festgelegten Kreditlimit vor.
Der Zeitraum, in dem du den offenen Rechnungsbetrag ohne Zinsen zurückzahlen kannst. Begleichst du den Betrag innerhalb dieser Frist vollständig, fallen keine zusätzlichen Kosten an — danach werden meist Zinsen auf den Restbetrag berechnet.
Sofort die Karte sperren lassen (telefonisch beim Anbieter oder über den zentralen Sperr-Notruf 116 116), den Anbieter informieren und im Fall von Diebstahl zusätzlich Anzeige bei der Polizei erstatten.
In der Regel nach Rücksprache mit deinem Anbieter und einer erneuten Bonitätsprüfung. Viele Banken erhöhen das Limit auch automatisch, wenn du über mehrere Monate zuverlässig zurückgezahlt hast.