Die besten Geschäftskonten

Inhaltsverzeichnis:
  1. Die Top Geschäftskonten im Vergleich
  2. Was ist ein Geschäftskonto?
  3. Wer braucht ein Geschäftskonto?
  4. Welche Kosten können bei einem Geschäftskonto anfallen?
  5. Geschäftskontorechner
  6. Häufige Fragen

1. Die Top Geschäftskonten im Vergleich

Vivid Geschäftskonto

✔️ 4% Zinsen p.a. auf das Zinskonto

✔️ Kostenloses Testabo

✔️ Bis zu 30 Konten

Finom Geschäftskonto

✔️ Grundlegende Funktionen ab 0,00€

✔️ Kostenlose Visa Debitkarte

✔️ 3% Cashback

Postbank Geschäftskonto

✔️ 6 Monate kein Konto­führungs­entgelt

✔️ Auswahl zwischen 3 Modellen

✔️ Deutschlandweit kostenlose Bargedeldversorgung

Wallester Geschäftskonto

✔️ Für jede Unternehmensgröße geeignet

✔️ Bis zu 300 Virtuelle Karten

✔️ Grundlegende Funktionen ab 0,00€

Qonto Geschäftskonto

✔️ Kostenlose Business Mastercard

✔️ Maßgeschneiderte Konditionen

✔️ Integrierte Buchhaltung

Deutsche Bank Geschäftskonto

✔️ Eine Deutsche Bank Card (Debitkarte) inklusive

✔️ Auswahl zwischen 3 Modellen

✔️ Weltweit an 50.000 Automaten kostenfrei abheben

Fyrst Geschäftskonto

✔️ Digitales Testsieger Geschäftskonto ab 0€

✔️ Auswahl zwischen 2 Modellen

✔️ 50 bzw. 75 beleglose Buchungen

Commerzbank Geschäftskonto

✔️ 6 Monate kein Konto­führungs­entgelt

✔️ Auswahl zwischen 3 Modellen

✔️ 100€ Online Bonus

Kontist Geschäftskonto

✔️ Kostenloses Geschäftskonto mit Basisfunktionen

✔️ Auswahl zwischen 4 Modellen

✔️ Buchhaltung integration möglich

Holvi Geschäftskonto

✔️ Sehr gut für Selbstständige

✔️ 500 SEPA-Überweisungen inklusive

✔️ Lexoffice-Integration inklusive

2. Was ist ein Geschäftskonto?

Im Prinzip sind Geschäftskonten nichts weiter als Girokonten, welche auf die Bedürfnisse von Unternehmen und Selbstständige zugeschnitten sind. Man könnte dementsprechend auch einfach ein zweites Girokonto zur Abwicklung des geschäftlichen Zahlungsverkehrs nutzen.

Wofür werden dann Geschäftskonten benötigt?
Diese speziellen Konten weisen bedeutende Vorteile auf, die für Unternehmen einiges erleichtern können. Einige dieser Konten bieten Schnittstellen zu Buchhaltungsprogrammen an, insbesondere kann dadurch die anfallende Umsatzsteuer im Voraus berechnet werden. Des Weiteren sind die Aufbewahrungsfristen wesentlich länger. Bei guter Unternehmensbonität werden Geschäftskonten sogar mit einem Kreditrahmen als Kontokorrentkredit ausgestattet.

3. Wer braucht ein Geschäftskonto?

Grundsätzlich macht ein Geschäftskonto für jeden Unternehmer Sinn, um die privaten Finanzen und die des Unternehmens klar zu trennen. Gesetzlich muss bei Einzelunternehmen und Personengesellschaften kein Geschäftskonto geführt werden. Kapitalgesellschaften hingegen sind gesetzlich verpflichtet das Stammkapital auf ein Geschäftskonto einzuzahlen, damit das Unternehmen von einem Notar in das Handelsregister eingetragen werden kann.

Folgende Firmen fallen in die Kategorie Kapitalgesellschaft:

Unabhängig vom Gesetz, ist es bei einigen Banken nicht gestattet, das private Girokonto für geschäftliche Zwecke zu nutzen.

4. Welche Kosten können bei einem Geschäftskonto anfallen?

Kontoführungsgebühren
  • Monatliche oder jährliche Gebühren für die Verwaltung des Kontos. Diese können je nach Bank und Kontomodell variieren.

  • Transaktionsgebühren
  • Kosten für Überweisungen, Lastschriften und andere Transaktionen. Einige Banken bieten eine bestimmte Anzahl kostenloser Transaktionen pro Monat an, während zusätzliche Transaktionen kostenpflichtig sind.

  • Bargeldeinzahlungsgebühren
  • Gebühren für die Einzahlung von Bargeld auf das Geschäftskonto. Diese können entweder pro Einzahlung oder als Prozentsatz des eingezahlten Betrags berechnet werden.

  • Bargeldabhebungsgebühren
  • Kosten für das Abheben von Bargeld am Automaten oder in der Filiale. Diese können je nach Nutzungshäufigkeit und Abhebesumme variieren.

  • Kartenkosten
  • Gebühren für die Ausgabe und Nutzung von Debit- oder Kreditkarten, die mit dem Geschäftskonto verknüpft sind. Diese können jährliche Gebühren sowie Gebühren für den Ersatz verlorener Karten umfassen.

  • Kontoauszugsgebühren
  • Kosten für den Versand oder den Ausdruck von Kontoauszügen. Viele Banken bieten elektronische Kontoauszüge kostenlos an, während gedruckte Versionen kostenpflichtig sein können.

  • Überziehungszinsen
  • Zinsen, die berechnet werden, wenn das Konto überzogen wird. Die Höhe der Überziehungszinsen kann je nach Bank und Überziehungsrahmen unterschiedlich sein.

  • Fremdwährungsgebühren
  • Gebühren für Transaktionen in Fremdwährungen, einschließlich Überweisungen ins Ausland und Zahlungen mit der Geschäftskarte in Fremdwährungen.

  • Kosten für Zusatzleistungen
  • Gebühren für zusätzliche Dienstleistungen wie Buchhaltungssoftware-Integrationen, Scheckeinreichungen, Zahlungsverkehrsabwicklungen und andere bankenspezifische Dienstleistungen.

  • Gebühren für Eilüberweisungen
  • Kosten für schnelle oder sofortige Überweisungen, die schneller als normale Überweisungen abgewickelt werden.

  • Servicegebühren
  • Kosten für den persönlichen Service in der Filiale, wie z.B. das Einrichten von Daueraufträgen, das Ändern von Kontoeinstellungen oder das Einholen von Beratungsgesprächen.

  • Einrichtungskosten
  • Einmalige Gebühren für die Eröffnung des Geschäftskontos, falls solche anfallen.

  • 5. Geschäftskontorechner

    6. Häufige Fragen

    Welche Unterlagen werden für die Eröffnung eines Geschäftskontos benötigt?

    Abhängig von der Rechtsform des Unternehmens können unterschiedliche Unterlagen erforderlich sein, darunter:

    • Handelsregisterauszug (für GmbH, UG, etc.)

    • Gewerbeanmeldung (für Einzelunternehmer)

    • Gesellschaftervertrag (für Personengesellschaften)

    • Personalausweis oder Reisepass des Kontoinhabers und ggf. der Geschäftsführer


    Welche Vorteile bietet ein Geschäftskonto?
    1. Klare Trennung von privaten und geschäftlichen Finanzen

    2. Erleichterung der Buchhaltung und Steuererklärung

    3. Zugang zu speziellen Geschäftskrediten und Finanzierungslösungen

    4. Oftmals erweiterter Kundenservice und Support


    Kann ein Privatkonto für geschäftliche Zwecke verwendet werden?

    Es ist zu empfehlen, ein separates Geschäftskonto zu nutzen, da Banken häufig in ihren AGBs festlegen, dass Privatkonten nicht für geschäftliche Zwecke verwendet werden dürfen. Außerdem erleichtert ein separates Geschäftskonto die Buchhaltung und Steuerdokumentation.


    Was passiert, wenn das Geschäftskonto ins Minus geht?

    Die Konditionen für Überziehungskredite und Dispokredite variieren je nach Bank. Es ist wichtig, die Bedingungen im Voraus zu klären, um hohe Zinsen und Gebühren zu vermeiden. Einige Banken bieten spezielle Geschäftskredite zur Überbrückung finanzieller Engpässe an.