P-Konto austricksen

Das P-Konto schützt dein Geld vor Pfändung, allerdings nur bis zum festgelegten Freibetrag. Alles, was darüber hinausgeht, kann gepfändet werden. Der Freibetrag reicht aus, um lebensnotwendige Kosten zu decken, jedoch bleibt oft wenig für Freizeitvergnügen übrig. Es gibt einige Tricks, mit denen du dein P-Konto austricksen kannst. Dabei ist es wichtig, einige Dinge zu beachten, um keine rechtlichen Probleme zu bekommen!

P-Konto austricksen
Inhaltsverzeichnis:
  1. P-Konto austricksen - Risiken und Konsequenzen
  2. Trick 1: Freibetrag erhöhen
  3. Trick 2: Schufafreies Zweitkonto
  4. Trick 3: Übriges Geld in Bar abheben
  5. Trick 4: Einkommen/ gehalt in Bargeld
  6. Trick 5: Kürzung der Arbeitsstunden
  7. Häufige Fragen


1. P-Konto austricksen - Risiken und Konsequenzen

Gesetzlich hat jede Person Anspruch auf ein Pfändungsschutzkonto (P-Konto), um lebensnotwendige Kosten decken zu können. Dein Geld ist damit bis zum monatlichen Freibetrag vor Pfändungen geschützt. Allerdings ist die Versuchung groß, das P-Konto auszutricksen, um mehr finanziellen Freiraum zu gewinnen, besonders wenn dein Lebensstandard zuvor sehr luxuriös war.

Wer Vermögen vor dem Gläubiger verbirgt, muss bei Entdeckung mit diesen Konsequenzen rechnen:
Finovativ Tipp zu "P-Konto austricksen"

Starte mit Trick 1: Die Anfrage auf eine Erhöhung des Freibetrags ist vollkommen legitim. Im schlimmsten Fall wird deine Anfrage abgelehnt.

Falls das nicht funktioniert, ist Tick 2 eine innovative Lösung. Ein Zweitkonto ohne Schufa-Abfrage kannst du bei Banken wie Bunq oder Tomorrow eröffnen.

Bitte beachte: Wir bieten hier lediglich Tipps an. Informiere dich eigenständig über mögliche Risiken und Konsequenzen. Für Schäden, die aus der Anwendung dieser Tipps resultieren, übernehmen wir keine Haftung.

2. Trick 1 - Freibetrag erhöhen

Die Anfrage auf eine Freibetragserhöhung ist keine Trickserei, sondern eine offiziell anerkannte Maßnahme. Solange du den Bedarf nachweisen kannst, riskierst du keine negativen Konsequenzen. Dieser Bedarf kann durch zwei Möglichkeiten genehmigt werden:

1.Unterhaltspflichtige Personen: Die Freibetragsgrenze erhöht sich mit der Anzahl der Personen, für die du unterhaltspflichtig bist. Zudem können Einkommen wie Sozialleistungen und Kindergeld vor der Pfändung geschützt werden.

2.Existenzsicherung: Reicht der Freibetrag nicht aus, um deine lebensnotwendigen Kosten zu decken, musst du einen Antrag auf individuellen Freibetrag beim Vollstreckungsgericht stellen.

3. Trick 2 - Eröffung eines Schufafreien Zweitkontos

Der meist genutzte Trick besteht darin, Geld zwischen dem P-Konto und einem weiteren Konto zu verschieben, um die Freibetragsgrenze nicht zu überschreiten. Dieses zusätzliche Konto bleibt idealerweise unentdeckt von den Gläubigern und kann sowohl für alltägliche Ausgaben als auch für den Gehaltsempfang genutzt werden. Das schufafreies Online-Konto bei der Bunq Bank ist hierfür eine gute Wahl.

4. Trick 3 - Überschüssiges Geld in Bar abheben

Ein effektiver Trick ist es, am Monatsende ungenutztes Geld in bar abzuheben. So nutzt du den monatlichen Freibetrag vollständig aus und verhinderst, dass das übrige Geld im nächsten Monat gepfändet wird. Zusätzlich baust du dir auf diese Weise ein nützliches Bargeldpolster auf.

5. Trick 4 - Gehalt oder Einkommen in Bargeld

Ein weiterer Trick ist die verstärkte Nutzung von Bargeld, da es im Gegensatz zu Kartenzahlungen und Überweisungen schwerer nachverfolgt werden kann. Dies kann deinen finanziellen Spielraum verbessern. Idealerweise erhältst du dein Einkommen oder zumindest einen Teil davon direkt in bar. Wenn dein Arbeitgeber mitspielt, könnte dein Gehalt in Bargeld ausgezahlt werden, was jedoch selten vorkommt.

Wahrscheinlicher ist, dass du für zusätzliche Leistungen wie Überstunden direkt bar bezahlt wirst. In einigen Branchen, wie der Gastronomie, erhältst du möglicherweise ohnehin Bargeldeinnahmen, zum Beispiel Trinkgeld. Auch Nebeneinkommen, die in bar ausgezahlt werden, eignen sich hervorragend für diesen Trick.

Finovativ Tipp zu "P-Konto austricksen"

Starte mit Trick 1: Die Anfrage auf eine Erhöhung des Freibetrags ist vollkommen legitim. Im schlimmsten Fall wird deine Anfrage abgelehnt.

Falls das nicht funktioniert, ist Tick 2 eine innovative Lösung. Ein Zweitkonto ohne Schufa-Abfrage kannst du bei Banken wie Bunq oder Tomorrow eröffnen.

Bitte beachte: Wir bieten hier lediglich Tipps an. Informiere dich eigenständig über mögliche Risiken und Konsequenzen. Für Schäden, die aus der Anwendung dieser Tipps resultieren, übernehmen wir keine Haftung.

6. Trick 5 - Kürzung der Arbeitsstunden

Da überschüssiges Geld ohnehin von den Gläubigern eingezogen wird, entscheiden sich einige Schuldner, ihr Arbeitspensum zu reduzieren. Manche reduzieren ihre Arbeitsstunden so weit, dass das Gehalt unter den Freibetrag fällt, um die Pfändung zu umgehen.

Beachte jedoch, dass die Schuldenlast weiterhin bestehen bleibt. Langfristig ist diese Methode, das P-Konto auszutricksen, fragwürdig und wenig sinnvoll.

7. Häufige Fragen

Kann man mehr als ein P-Konten haben?

Die Eröffnung von einem zweiten P-Konto ist nicht erlaubt. Zusätzlich zum P-Konto darfst du allerdings ein normales Zweitkonto eröffnen.


Wie hoch ist der Freibetrag auf dem P-Konto?

Seit dem 01.07.2023 liegt der pfändungsfreie Betrag bei ca. 1410€ pro Monat. Je nach Anzahl der unterhaltsberechtigten Personen steigt der Freibetrag an.


Welche Banken bieten ein P-Konto?

Du kannst bei fast jeder Bank das Girokonto in ein P-Konto umwandeln.


Wie erhöht man den Freibetrag auf dem P-Konto?

Wer seinen Pfändungsfreibetrag erhöhen möchte, muss einen Antrag beim Vollstreckungsgericht stellen. Wann eine Erhöhung zulässig ist, ist in § 850k Abs. 2 ZPO geregelt.


Wird das P-Konto der Schufa gemeldet?

Jedes P-Konto wird bei der Eröffnung an die Schufa gemeldet. Zu betonen ist jedoch, dass dieser Eintrag keinen Einfluss auf die Kreditwürdigkeitsinformationen oder den SCHUFA-Score des Kontoinhabers hat.